Samstag, 7. April 2007

Die Scrapgesetze

So nach und nach verstehe ich die Gesetze des Scrappens :-)

1. Das, was man gerade unbedingt braucht, ist meistens ausgegangen. Man stellt das auch immer dann fest, wenn die Läden schon zu sind.

2. Wenn man in einen Laden geht, dann stolz mit seinen Errungenschaften heimfährt und loslegt, stellt man fest, dass man die Hälfte vergessen hat (und fährt womöglich nochmal los, je nach Suchtgrad).

3. Wenn man eine Online-Bestellung gemacht hat, geht einem kurz darauf irgendetwas aus, das man immer bei exakt diesem Online-Shop bestellt, aber in der letzten Bestellung natürlich nicht berücksichtigt hat (bei mir sehr gerne Stempelfarbe).

4. Das Endergebnis sieht nie so aus, wie man es am Anfang geplant hatte.

5. Scrappen macht süchtig.

6. "Mer dörf net haale blejwen", sagte meine Oma immer. Man muss sich sozusagen nur zu helfen wissen. Wenn man keinen Embossingföhn hat, nimmt man z. B. einen Toaster (danke für den Tipp, Jutta) und lässt sich anschließend ggf. belächeln. Stempeln kann man auch mit Joghurtbechern, in Mullbinden gewickelten Erbsen (oder Sojabohnen, Linsen etc.), Metallschwämmen,... Wer kein Schleifpapier hat, besitzt bestimmt eine Nagelfeile, mit einem Nagelknipser kann man Ösen von Knöpfen entfernen, und wo steht geschrieben, dass man mit einer Kombizange keine Mini-Klemmringe verbiegen darf? Hat man kein Wolkenpapier, tut es die Citibank-Werbung zur Not auch und Powerpoint und ein Drucker lösen fast sämtliche Beschriftungsprobleme.

7. Wer Katzen hat, sollte diese während Scrapzeiten sinnvoll beschäftigen. Ansonsten versuchen sie, mitzuhelfen. Während Papierstreifenfangen neben der Schneidemaschine ja noch harmlos ist, sind mit Regenwasser gestempelte Pfotenabdrücke dem Gesamteindruck eines Layouts eher im Weg.

To be continued

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